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Unsere Küche wird sehr geschätzt, vor allem wegen seiner landestypischen Spezialitäten und der unverfälschten Echtheit der verwendeten Produkte. Das Gemüse, das zum überwiegenden Teil aus dem eigenen Garten stammt, ist die Grundlage unserer Appetitanreger: Caponata (ein Salat mit Brotstückchen), Parmesan, Peperonata, Gemüseküchlein (cudduruni), um nur einige unserer Spezialitäten zu nennen.
Als Vorspeisen bieten wir zum Beispiel frische Pasta, hergestellt aus Hartweizenmehl und frischen Eiern (unter anderem "Cavateddi", Casarecci, Torciglioni) jeweils auf die übliche Art zubereitet, nach Art des Hauses, mit Pesto auf Mittelmeerart mit gehackten Mandeln und zerstossenen Kräutern. Das Fleisch und die Milchprodukte sind mit Sorgfalt ausgewählt, sie stammen von lokalen Herstellern und sind der typischen Küche des Mittelmeeres angepaßt. |
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Cudduruni: Die Hauptzutat ist Sauerteig, wie man ihn auch für das Brot verwendet. Der Teig wird mit dem Nudelholz ausgerollt bis man runde Stücke erhält, groß wie ein Servierteller.
Den Teig belegt man nun mit bereits gekochten und in Stückchen geschnittenen Broccoli, vorzugsweise schwarzen, gebratenen Zwiebeln, etwas Tomatenmark, Stückchen von Sardellen, Käsescheiben, schwarze, entsteinte Oliven, ein wenig Salz Pfeffer und Olivenöl. Alle Zutaten zusammen dürfen nur die Hälfte des Teiges bedecken. Mit der leergebliebenen Hälfte des Teiges verschließt man nun die Cudduruni wie einen Döner. Dabei sollten die Enden gut verschlossen werden, damit sich die Teigtasche nicht beim Backen öffnet. Das Backen geschieht in einer eingefetteten Backform. Vor dem Backen sticht man noch mit einer Gabel einige Löcher in den rohen Backteig.
Je nach Jahreszeit und Geschmack kann man statt der Broccoli auch andere Gemüse nehmen: Spinat etwa, der gewaschen und in rohem Zustand in Stückchen geschnitten wird.
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Oster -
cassateddi: 1 kg Mehl, 150 g Zucker, 100 g Schmalz, 1 knapper Teelöffel Salz und etwas Wasser werden mit den Händen sorgfältig zu einem eher harten Teig verarbeitet, den man dann für etwa eine Stunde ruhen läßt. In der Zwischenzeit gibt man ca. 700 g Ricotta, 200 g Zucker, ein oder zwei Eier, ein gute Prise Zimt in eine Schüssel und verrührt das Ganze mit einem Kochlöffel für einige Minuten miteinander. Mit dem Nudelholz wird nun der Teig ziemlich dünn ausgerollt und Scheibchen von ca. 10 cm Durchmesser herausgestochen. Damit sich die Ränder der Scheiben beim Backen nicht nach oben wölben, schneidet man sie leicht ein. In die Mitte der Scheibchen gibt man jeweils zwei Löffel der oben beschriebenen Masse. darüber gibt man kreuzweise zwei Streifchen Teig, so daß das Ganze einem kleinen Nest gleicht. Nun gibt man die Cassateddi auf eine mit Schmalz eingefettete Platte und bäckt sie bei mittlerer Hitze. Wenn Sie goldgelb werden, nimmt sie raus und läßt sie vor dem Verzehr noch abkühlen.
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Polpettine (Hackfleischbällchen) zwischen Zitronen-(oder Lorbeer-)blättern.: Aus dem Hackfleisch bereiten Sie einen gleichmäßigen Teig, zusammen mit Semmelbröseln, Caciocavallo (einer Käsesorte, Sie können auch Parmesan nehmen), Ei, Salz, Pfeffer und feingehackte Petersilie (oder frisches Basilikum). Formen Sie aus der Masse kleine Klößchen und legen Sie diese zwischen zwei Zitronen- oder Lorbeerblätter, nachdem Sie diese noch mit Öl eingerieben haben.
Braten Sie die Klößchen in einer Auflauform auf schwachem Feuer, möglichst mit Holzkohle, auf beiden Seiten, bis die Blätter angesengt und die Klößchen also gar sind.
Heiß servieren.
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